GeoBusinessLaw stellt Rechts- und Marktinformationen in drei Schritten bereit:

  1. Richtlinien: Insbesondere drei Richtlinien der Europäischen Union sind für die Geoinformationswirtschaft von großer Bedeutung: Die INSPIRE-Richtlinie (Geodateninfrastruktur), die PSI-Richtlinie (Informationsweiterverwendung) und die Umweltinformationsrichtlinie. In GeoBusinessLaw lässt sich anzeigen, inwieweit die Richtlinien bereits in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union umgesetzt sind, durch welche nationalen Gesetze dies geschehen ist und wer die zuständigen Behörden für die Umsetzung sind. Für Deutschland lässt sich zusätzlich der Umsetzungsstand auf Länderebene anzeigen.
  2. Datencluster: Von der GIW-Kommission wurden insgesamt zehn Datencluster definiert, die für die Geoinformationswirtschaft besonders relevant sind. Über GeoBusinessLaw können europaweit die zuständigen Behörden für die verschiedenen Datencluster aufgerufen werden.
  3. Geschäftsmodelle: Im Fokus der Untersuchung stehen zunächst die Geschäftsmodelle der GIW-Leitprojekte GeoRohstoff und GeoRisiko. Für die in diesen Geschäftsmodellen relevanten Datencluster lassen sich die zuständigen Behörden europaweit aufrufen.

Mit Hilfe von GeoBusinessLaw entfallen aufwändige Recherchen. Sie erhalten auf einen Blick europaweit einheitlich erste Informationen zu den bestehenden Rechtsgrundlagen sowie zu den öffentlichen Bezugsquellen und der Ansprechpartner. Dies erleichtert den Aufbau von neuen Geschäftsmodellen bzw. die Ausweitung bestehender Geschäftsmodelle ins europäische Ausland.